In der Bretagne geht man gerne berufsbezogene Studienwege. Hiervon zeugen 2006 die 12% die ein BTS BTS Brevet de Technicien Supérieur: fach- oder berufsorientierter Abschluss in den Sections de Techniciens Supérieurs an den Lycées oder an privaten Einrichtungen; Dauer: 2 Jahre; 120 ECTS-Punkte aufnahmen und 8% die sich für eine Ingenieurhochschule entschieden. National nahmen im Vergleich nur 10% ein BTS BTS Brevet de Technicien Supérieur: fach- oder berufsorientierter Abschluss in den Sections de Techniciens Supérieurs an den Lycées oder an privaten Einrichtungen; Dauer: 2 Jahre; 120 ECTS-Punkte auf und nur 4,7 % entschieden sich für eine Ingenieurhochschule.
Ingenieurhochschulen
An Ingenieurhochschulen mit hohem Prestige fehlt es in der Region nicht:
Die Ecole Navale de Brest, die ENSIETA (Ecole Nationale Supérieure des Techniques Avancées Bretagne),
das INSA Rennes (Institut National des Sciences Appliquées)
oder das ENIB (Ecole Nationale d’Ingénieurs de Brest)
sind nur einige von vielen Ingenieurhochschulen die hervorragende künftige Ingenieure ausbilden! Genauso hochwertig sind aber auch die Hochschulen für Agrar-und Lebensmittelwissenschaften.Wer sich für diesen Sektor interessiert kann auf dem Agrocampus Rennes oder aber der ESMISAB (Ecole Supérieure de Microbiologie et de Sécurité Alimentaire de Brest) sein Studiumswunsch verwirklichen.
Weitere Hochschulen und Kurzstudiengänge
Die Hochschulmöglichkeiten sind vielfältig in der schönen Region Bretagne. Wer sich zum Beispiel für Business Management, Tourismusmanagement, International Human Resource Management oder aber Marketing interessiert wird an der ESC Rennes (Ecole Supérieure de Commerce) ein breites Studienangebot finden. Die ESC Rennes hat übrigens 150 Partneruniversitäten und zählt 23 Doppeldiplome, sowie 55 Nationalitäten auf ihrem Campus und 80 % internationale Professoren-ein weltoffenes Ambiente für Ihr Studium also!
An Kurzstudiengängen Interessierte können zum Beispiel ein agrarwissenschaftlichen BTS
BTS
Brevet de Technicien Supérieur: fach- oder berufsorientierter Abschluss in den Sections de Techniciens Supérieurs an den Lycées oder an privaten Einrichtungen; Dauer: 2 Jahre; 120 ECTS-Punkte
machen (Nährungsgüterindustrie, Viehwirtschaft, etc.) oder etwas außergewöhnliches wie ein BTS
BTS
Brevet de Technicien Supérieur: fach- oder berufsorientierter Abschluss in den Sections de Techniciens Supérieurs an den Lycées oder an privaten Einrichtungen; Dauer: 2 Jahre; 120 ECTS-Punkte
in Landschaftsplanung- und Landschaftsarchitektur in Landernau und Metallbau in Quimper oder Luftfahrtechnik (Aeronautik) in Morlaix.
IUT (Institut Universitaire de Technologie)
An den IUT können Sie wählen zwischen Biotechnik, Maschinen-und Gerätebau und Telekommunikationswesen. Letzteres kann man an der IUT in St.-Malo und an der IUT Lannion studieren. Letztere ist vor allem beliebt aufgrund seines Studiengangs Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Journalistik.
Universitäten
Die Universität der Bretagne Occidentale (UBO), die in Brest, Quimper und Morlaix angesiedelt ist, konzentriert sich spezifisch auf Meereswissenschaften. Eine weitere Besonderheit dieser Universität ist, dass sie ein DU für den Studiengang Sprache und Kultur der Bretagne vergibt. Wem das Breton gefällt kann es hier zum Beispiel erlernen und sich gleich noch heimischer in der Bretagne fühlen. Zusätzlich hat die Bretagne u.A. die Universitäten Rennes 1 und Rennes 2.
Die Rennes 1 bietet Naturwissenschaften, Wirtschafts-und Rechtswissenschaften an,
während
die Rennes 2 seinen Schwerpunkt eher auf den Geistes– und Sozialwissenschaften hat.
Eine weitere Universität ist die Université Catholique de l’Ouest (UCO) die ihren Standort in Arradon, Guincamp und Angers hat. Außerdem kann man in der Bretagne an dem Institut Catholique de Rennes studieren.
Freizeit
Die bretonischen Küsten sind an die 3000 Kilometer lang. Kein Ort im Landesinnern ist mehr als 100 km entfernt vom Atlantik. Wer also Wassersportliebhaber ist oder noch werden will kann an jedem Küstenabschnitt diverse Angebote finden von Katamaran- und Kajakkurs bis hin zu Strandsegeln und Kitesurfen ist für jeden etwas dabei!
Städtischer Reichtum ist ein weiteres Merkmal der Region mit keltischem Erbe.
Möchte man es etwas ruhiger haben kann man ja mal nach Argoot, das „Land bei den Wäldern“ in der inneren Bretagne besuchen. Dort kann man wandern, Fahrrad fahren oder Inlineskaten.
St-Malo behauptet sich gegen die Fluten, die sie umspülen und hinter seinen Festungsmauern befinden sich noble Paläste. Hier im Norden der Bretagne kann man 4000 Schlösser, Burgen und Herrenhäuser besichtigen. Ergänzend finden Sie oft gleich in der Nähe einen Park, der mit Palmen, Bougainvillea und Mimosen eine tropische Atmosphäre schafft.
In der östlichen Bretagne finden Sie Festungsstädte wie Fougères und Vitré, beide Städte haben sehenswerte gotische Kirchen. Architekturreichtum wird ergänzt durch eine immense Museumslandschaft. An dieser Stelle muss unbedingt das Océanopolis erwähnt werden, das ruhmreichste Hochseeaquarium und –museum des gesamten Hexagons.
In Rennes kann man im Musée de Bretagne in die Vergangheit der Region reisen. Interessant für Studenten sind sicherlich auch die 300 Musikfeste und Festivals im Jahr, darunter auch das Fest-noz, was auf breton Nachtfest bedeutet.
Kulinarisch hat die Region seinen Schwerpunkt auf dem Meer, aber auch deftige Galettes, sowie süße Crêpes und Cidre können sie in der Region genießen.